Weitere Möglichkeiten Berlinweit:

Bahnhöfe

Viele Menschen kommen am Berliner HBF mit Sonderzügen/Bussen an. Dort werden warmem Getränke, erste Spenden und Informationen weitergegeben. Es gibt bereits viele Helfende.

 

Bitte nicht mehr zum Hauptbahnhof kommen.

Wenn man Erstunerstützung gibt, bitte zu bestehenden Strukturen dazutun, sonst kommt es schnell zu unnötigem Chaos oder Überlastung. Eine Liste der Möglichkeiten gibt es unter „Arrival Support Berlin“ hier:

https://linktr.ee/michelledts

Solidarität zeigen

Es gibt viele Möglichkeiten sich solidarisch mit Menschen oder einer Sache zu zeigen oder sogar Druck auszuüben. Gerade in einer immer mehr digitalen Welt. Wichtig hierfür:

ALLE Geflüchteten benötigen und verdienen Unterstützung, gleich Ihrer Herkunft. Es gibt derzeit viele konkrete Möglichkeiten Geflüchtete aus anderen Ländern als der Ukraine zu unterstützen. Dafür einfach -hier- nachschauen.

 

Auf die Straße gehen und Demonstrieren.

Social Media posts machen (und am besten Personen mit Verantwortung dazu verlinken).

Kommentare für Zeitschriften schreiben.

Besonders gefährdete Personen unterstützen:

Russische LGBTQI in Deutschland

Evakuierung von Rassismus betroffenen Menschen

Unterkunft bieten

Um Leistungen wie Krankenversicherung usw. sicherzustellen ist es wichtig, dass sich alle ankommenden Personen immer in einem der Ankunftszentren oder über das Sozialamt registrieren! Langfristig ist eine private Aufnahme selten möglich, überlegen Sie bitte daher vorher was Sie geben können und was nicht. Unbegleitete Kinder dürfen als Schutzmaßnahme nicht einfach aufgenommen werden, bitte an die Clearing-Stelle des Landesjugendamtes wenden! (umf-lja@senbjf.berlin.de)

Geld spenden

Derzeit sind Geldspenden einfacher für die Koordination als Sachspenden. Achten Sie darauf, nur seriöse Angebote zu unterstützen.

berlinweit:

Für Städtepartnerschaft Charkiw: https://www.bsz-spv.de/

umfangreiche Liste von anerkannten Organisationen: https://www.dzi.de/wp-content/uploads/2022/03/DZI-Spenden-Info-Nothilfe-Ukraine.pdf

Hilfsfond der TU Berlin für ukrainische Wissenschaftler*innen:https://www.tu.berlin/themen/ukraine/

Teilweise werden auch in Cafés, Unternehmen Teile des Erlöses gespendet: Augen offen halten

Sachspenden

Bitte informieren Sie sich vorher, was wirklich konkret benötigt wird. Teilweise sind Stellen schon überlastet. Bedarfe können sich stetig ändern, daher bitte vor allem auf konkrete Aufrufe reagieren. Sehr hilfeich ist zur Spende eine Liste der Dinge mitzureichen.

berlinweit:

Zentrale Sammelstation ist Flughafen Tempelhof, da der HBF überlastet ist.

Spendenbrücke

Pilecki Institut MO-FR am Pariser Platz

Spenden Aktion Mo-So, Bündnis 90/Grüne Kreisgeschäftsstelle

Sprachmittlung, Übersetzen

Es werden kurz- und langfristig Menschen gesucht, die als Übersetzer*in tätig werden können. Wir nehmen auch gerne Menschen in unseren „pool“ mit auf.

Auf sich aufpassen

Die Situation löst bei uns allen komplexe Dinge aus. Wer dauerhaft helfen will, muss auch dafür sorgen, dass er/sie* das kann. Dazu gehört z.B. auch „doomscrolling“ zu vermeiden, also sich nicht ins Loch der Sozialen Medien fallen zu lassen.

berlinweit:

https://krisenchat.de/

Kostenfreie Rufnummern der Deutschen Telefonseelsorge:

0800 / 111 0 111
0800 / 111 0 222

Chat-Angebot: online.telefonseelsorge.de

Mutruf, Für die Präventation von Panikattacken

04191 – 27 49 28 0

Russischsprachige Telefonseelsorge – Telefon Doweria:

030 44 03 08 454 (rund um die Uhr)

im Bezirk:

Dipl. Psychotherapeutin Claudia Maurer bietet Unterstützung für Freiwillige, die während/ durch Ihr Engagement in der Ukraine-Hilfe psychische Belastung empfinden:

0157 53 04 86 88

Berliner Krisendienst am Standort Steglitz:

030 390 63 60 (täglich 16–24 Uhr)

Auch der Mittelhof bietet Angebote an.